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© 2006 Ev. Stephanusgemeinde
Da stimmte Miriam ihr zu, sie hat mitgespielt beim Theater und freute sich, dass alles geklappt hat, „außer ein paar Sachen, aber das war nicht so schlimm.“
Den Gottesdienst gestaltete Dekanantsjugendpfarrer Renatus Keller gemeinsam mit der Referentin für Kindergottesdienst und Organisatorin, Beate Schuhmacher-Ries. Auch Dekanin Ulrike Scherf begrüßte die Kinder. Sogar eine kleine Band gab es extra für den Kinderkirchentag, Dekanatskantor Konja Voll, Dekanatsjugendpfarrer Thomas Hoffmann, Gerharde von Burstin und der Jugendliche Jan sorgten für die richtigen Töne und so war es weit zu hören, als die 200 Kids am Sonntag „Sei ein lebendiger Fisch, schwimme doch gegen den Strom“ sangen. Es wurde natürlich auch gebetet beim Gottesdienst „für die Kinder auf der ganzen Welt, dass sie zu essen haben“ und um zu erfahren, was es heißt eine Gemeinschaft zu sein – und mit den vielen Kindern aus dem ganzen Dekanat war es eine große Gemeinschaft, die sich am Ende des Tages sogar Brot und Trauben teilten.
Musik erklang den ganzen Tag in der Stephanusgemeinde, denn es wurden in den Workshops, die die Kinder nach dem Gottesdienst besuchen konnten, nicht nur Instrumente gebastelt, sondern auch fleißig musiziert. Der Fisch, das Geheimzeichen der Christen in Rom, tauchte an vielen Stellen in den meisten Workshops auf. Beim Kochen und Backen schwamm er auf dem Kinder-Tiramisu. Das gefiel der elfjährigen Anna gut, sie freute sich darauf, „dass wir am Ende alles Essen dürfen“, meinte die Jugenheimerin, die sich fürs Kochen entschieden hat. Die „armen Ritter“ waren nicht Linneas erster Backversuch. Zu Hause hat die Fünfjährige schon mit Mama Plätzchen gebacken. Linnea war – wie viele Kinder – mit ihrer großen Schwester Miriam da.
Auf Steinen wurde der Fisch in Mosaiksteinen zum Wegweiser und an anderer Stelle zierte er ein Holzbrett glänzend in Pailletten und Perlen. Kleine, rote Perlen klebte die fünfjährige Laura aus Lorsch als Augen auf den Papierfisch und Marcel aus Wahlen neben ihr konzentrierte sich auf seine Streichhölzer, die er als Schuppen umfunktionierte. Ganz fleißig war der Bensheimer Lukas, neun Jahre alt, schon drei Fische hat er mit Steinchen und Pailletten beklebt oder aus Glanzpapier ausgeschnitten. Stolz zeigte Victoria ihre Wachstafel, wie die römischen Kinder sie für die Schule hatten. „Erst haben wir gemessen, dann geschnitten“, erklärt die Neunjährige fachmännisch. Wie man darauf schreibt ist einfach: Mit einem Holzstab ritzt man etwas ein, aber das entfernen ist schwieriger. Mit einem kleinen Metallstück muss man so lange rubbeln, bis die Schrift und die Zeichnungen nicht mehr zu sehen sind.
Aber nicht nur der Fisch erinnerte an die Zeit der ersten Christen, Gladiatorenkämpfe, die allerdings viel harmloser daher kamen als früher, und das Rüstungsbasteln der Legionäre führte zurück in die Zeit der alten Römer. „Ich komm selbst nicht dran“, ist bei den Legionären zu hören. Mit Bindfäden schnüren sich Annabelle und Alina aus Zwingenberg, die einzigen Mädels der Gruppe ihre silberne Wellpappenrüstung zusammen. Sie kennen sich aus der Schule und haben sich gemeinsam angemeldet „keine falsche Entscheidung“, befinden die Elf- und Zwölfjährige. Auch die typischen Häuser der damaligen Zeit, Spiele, wie sie die Jungen und Mädchen damals spielten und Schmuck aus silbernen Schlangen und Geld wurden hergestellt. Ganz egal, aber, was die Kids gemacht haben, überall waren strahlende Augen und freudige Gesichter zu sehen. Das ist vor allem den 50 Helfern zu verdanken, die bei den Workshops und beim Essen für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben. Und wenn die fertigen Basteleien, wie die Tonfische und Kerzenhalter in die Gemeinden geliefert werden, haben die Kleinen eine schöne Erinnerung an den Dekanatskinderkirchentag.
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Festgottesdienst und Empfang - 40 Jahre Stephanusgemeinde waren Anlass zum Feiern
Mit einem feierlichen Festgottesdienst und anschließendem Empfang feierte die Evangelische Stephanusgemeinde ihren 40. Geburtstag. Pröpstin Karin Held sprach in ihrer Predigt davon, was eine Gemeinde ausmacht. „Gemeinde, das sind die vielen Menschen, die in den vergangenen 40 Jahren die Gottesdienste besucht haben – erst im Kirchsaal, dann in der Stephanuskirche.“ Gemeinde seien aber auch diejenigen, die sich engagiert haben in den vielen Jahren.
Die Stephanusgemeinde entstand 1967 aus der Michaelsgemeinde. Mit einem Augenzwinkern berichtete davon Pfarrer Dr. Stefan Kunz in seinem Festgedicht. „Die G'meinde von St. Stephanus,die ist gewiß ein großes Plus,ein Lichtblick hier in unsrer Stadt,die unsre Sympathien hat. Dass ihr dies Werk so wohl gelingt, wie's heut im Lobpreis laut erklingt, das macht nun auch - ganz ohne Fehl- die Herkunft aus St. Michael. Der Apfel fiel nicht weit vom Stamm, das Mutterschaf gebar ein Lamm. Vor 40 Jahr'n ist das gescheh'n, und heute ist's mit Stolz zu sehn.“ Geboren wurde das Lamm zu einer Zeit, in der Bensheim selbst wuchs, wie Bürgermeister Thorsten Herrmann in seinem Grußwort beim Empfang berichtete, zuvor war im Westen nur eine kleine Siedlung. Und Herrmann weiß dass zu schätzen, denn „die Stephanusgemeinde war und ist ein prägendes Element der Stadt.“ Die Pröpstin fragte sich in der Predigt, .welches Programm der Name „Stephanus“ der Gemeinde gibt.
Denn Stephanus, so verlas es Pfarrerin Renate Schmidt zuvor, war ein weiser Diakon und der erste überhaupt, der getötet wurde, weil er sich zu Jesus bekannte. Die christliche Botschaft braucht Vorbilder, die den Glauben lebbar machen. Dietrich Bonhoeffer, Elisabeth von Thüringen oder eben Stephanus waren solche Vorbilder. „Worte belehren, aber Beispiele ziehen“, zitierte die Pröpstin aus dem Lateinischen. Allerdings seien Vorbilder keine Kopiervorlagen. „Das war deren Weg zu deren Zeit. Für das Wie haben wir unsere eigene Verantwortlichkeit. Aber dass sie es getan haben, das ist unser Vorbild“ und das zeige sich auch in der jüngeren Bensheimer Gemeinde in der Kindertagesstätte, im Gottesdienst und im Ehrenamt.
Auch am Sonntag war davon wieder einiges zu sehen und zu hören. In liebevoller Arbeit haben viele Helfer den Gottesdienst vorbereitet, die Gemeinde und die Besucher begrüßt und den Sektempfang vorbereitet. Der Erwachsenen-Flötenkreis mit seiner Dirigentin Ingeborg Hild und der Posaunenchor unter Leitung von Peter Leisemann bereicherte den Gottesdienst. Und auch Jens Witte trug mit seiner Orgelmusik zu einem gelungenen Festgottesdienst bei. Im Anschluss an den Empfang gab es eine Diaschau aus den vergangenen 40 Jahren, die Renate Krebs vorbereitete.
Der Präses der Dekanatssynode Axel Rothermel fragte sich beim Empfang, wie die Diskussion wohl ausgesehen hat vor 40 Jahren, als die Entscheidung anstand, eine neue Gemeinde zu gründen. Und vor allem, wie man heute entscheiden würde. Er lobte den Mut und den Tatendrang, der zur Gemeindegründung führte und auch die vielen Dinge, die oft übersehen werden, wie die Arbeit des Kirchenvorstandes, die Gemeinschaft, die ökumenische Arbeit der vergangenen 40 Jahre.
40 Jahre bestand auch die Nachbarschaft zwischen dem Konfessionskundlichen Institut und der Gemeinde. Dr. Walter Fleischmann-Bisten, der Leiter des Instituts, weiß die biblische Zahl von 40 Jahren zu schätzen, vor allem auch, weil er selbst mehr als die Hälfte der Zeit miterlebte. Nun geht diese Nachbarschaft zwar zu Ende, aber mit seinem Geschenk zum Jubiläum schaffte er auch eine Verbindung für die kommenden 40 Jahre. Denn alle Exemplare der Taschenbuchreihe "Bensheimer Hefte", die in den nächsten 40 Jahren erscheinen, soll die Gemeinde kostenlos erhalten.
Ihre Glückwünsche überbrachte Christine Franke, die Leiterin der Kindertagesstätte, die der Gemeinde einen Stern mit Licht schenkte, der für sie sinnbildlich für die Kirchengemeinde steht. Auch Helga Stephan, eine der drei Leiterinnen des Frauen- und Mütterkreises, gratulierte stellvertretend für die Kirchengemeinde den beiden Pfarrerinnen Petra Babylon und Renate Schmidt und von der Laurentiusgemeinde war es Pastoralreferent Hans-Peter Kohl, der bei diesem Geburtstag die Gemeinsamkeiten der beiden Gemeinden betonte.
Text: Marion Körner
40 Jahre Evangelische Stephanusgemeinde in Bensheim
Die Stephanusgemeinde Bensheim wurde im Jahr 1967 gegründet und entstand aus der
Michaelsgemeinde Bensheim.
Das Gemeindegebiet umfasst den Bereich Bensheim-West, die Fläche beträgt ca. 3,64 qkm. Die Gemeinde hat ca. 2.850 Gemeindeglieder und 2 Pfarrstellen. Eine halbe Stelle gehört zur Evangelischen Kirchengemeinde Lorsch.
Die Pfarrstelle I ist mit Pfarrerin Renate Schmidt besetzt.
Die Pfarrstelle II ist mit Pfarrerin Petra Babylon besetzt.
Unser Gemeindezentrum befindet sich in der Eifelstr. 37.
Es wurde in 3 Bauabschnitten errichtet. 1987 wurde die Kirche angebaut,
1989 wurde die Kindertagesstätte für 100 Kinder auf dem Gelände errichtet. Sie wurde im Jahr die 1989 erweitert wurde.
Sie arbeitet mit offenen Gruppen und bietet Ganztagsbetreuung und Integration an.
Der Gottesdienst ist das Zentrum unserer Gemeinde. Hier treffen sich die Mitglieder
der verschiedenen Gruppen und lassen sich wieder in ihre Arbeit senden.
Durch die Kleinkindgottesdienste, die wir regelmäßig veranstalten, versuchen wir schon die Kinder mit der Kirche vertraut zu machen.
Ein Schwerpunkt unserer Gemeindearbeit ist die Ökumene . Schon seit 34 Jahren gibt es den ökumenischen Seniorenkreis, der sich 14 tägig trifft. Regelmäßig treffen wir uns zu gemeinsamen Bibelabenden. Wir feiern gemeinsam Gottesdienste und konnten In diesem Jahr das 6. gemeinsame Pfarr-Gemeindefest feiern.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in unserer Konfirmandenarbeit.. Unser Unterricht findet im Blocksystem jeweils einmal im Monat am Freitagabend und Samstagmorgen statt und wird von den beiden Pfarrerinnen gemeinsam mit einem Team gehalten. Wir arbeiten immer in drei Kleingruppen, die meistens von zwei Personen geleitet werden. Neben diesen Wochenendblöcken gibt es noch zusätzliche Wochentermine, bei denen wir verschiedene Einrichtungen wie die Christoffel-Blindenmission, den Hospizverein, das Zentrum für Obdachlose des Diakonischen Werkes besuchen.
Das Konfirmandenjahr endet mit einer dreitägigen Konfirmandenrüstzeit.
Durch unseren Gemeindebrief, der monatlich erscheint, versuchen wir unsere Gemeindeglieder über unsere Arbeit zu informieren.
Es ist uns wichtig, eine ‚einladende Gemeinde’ zu sein, deshalb begrüßen wir die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher und heißen vor allem Gäste herzlich willkommen. Durch unseren Kirchenkaffee nach dem Gottesdienst versuchen wir , miteinander ins Gespräch zu kommen und uns besser kennen zu lernen.
Wir danken Gott, dass wir dieses 40 jährige Bestehen feiern können und bitten ihn auch weiterhin um seinen Segen für unsere Gemeinde.
Der Festgottesdienst findet am Sonntag, den 04.11.07 um 10 Uhr statt.
Am 23. Juni startete das ökumenische Pfarr-Gemeinde-Fest bei strahlendem Sonnenschein. Das Gemeindefest wurde mit einer ökumenischen Andacht in der St. Laurentiuskirche eröffnet.
Anschließend gab es am Sonntag eine bunte Vielfalt an Köstlichkeiten, vom Mittagessen, über den Kaffe und Kuchen am Nachmittag bis zum traditionellen Grillen im Innenhof der St. Laurentius-Gemeinde. Das Fest mit vielen Aktivitäten und Ständen, die sich an Jung und Alt wandten, fand großen Zuspruch.
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Für das diesjährige Wandbild wurde ein Bienenstock als Symbol gewählt. In jeder der Bienenwaben ist das Bild und der Name eines/r Konfirmanden/in zu sehen. So wie die Bienen als Volk zusammengehören und zusammenarbeiten, in ihrem Stock ihre Heimat haben zu dem sie immer wieder zurückkehren, so sollen auch die Konfirmanden bei aller Individualität die Gemeinschaft in einer Konfirmandengruppe, in einer Kirchengemeinde, in unserer Stephanusgemeinde erfahren.
Pfarrerin Schmidt predigte über dieses Thema.
Der Kinderchor und der Kinderflötenkreis jeweils unter Leitung von Hannelore Schmanke gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit.
So wurde z.B. das Lied von Paul Gerhardt "Geh` aus mein Herz und suche Freud" im Wechsel mit der Gemeinde gesungen (Strophen 1-6 ; Strophe 6 beinhaltet die Bienenschar).
Nachdem die Konfirmanden sich namentlich der Gemeinde vorgestellt hatten, jede/r wurde mit einem Bibelspruch von einem Gemeindeglied herzlich in der Gemeinde begrüßt, trug der Kinderchor einen Engel-Rap vor.
Herr Arnold, ein Gemeindeglied unserer Stephanusgemeinde ist Imker und hat jedem/r derKonfirmanden/innen ein kleines Gläschen Akazienhonig der Ernte 2007 zum Beginn des konfirmandenjahres geschenkt, da es sehr freute, dass der Bienenstock dieses Jahr das Konfi-Symbol ist.
Am Sonntag den 06. Mai fand zu Ehren des großen Kirchenlieddichters Paul Gerhardt in der Stephanusgemeinde ein Gottesdienst zum 400. Geburtstages statt. Nach einer Einführung in Leben und Werk Paul Gerhardts die durch Fr. Sigrid Poth bildlich dargestellt wurde, folgte die Liedpredigt von Pfarrerin Renate Schmidt. Während des Gottesdienstes wurden viele Lieder Paul Gerhardts gesungen, die an der Orgel von Herr Jens Witte begleitet wurden.
Diese Banner werden ab dem 19. April im Heppenheimer Dom zu bewundern sein. Am 28. April findet dann zum Abschluss der „Woche für das Leben“ um 10.30 Uhr vor dem Dom ein ökumenischer Gottesdienst statt. Höhepunkt dieser Feier wird dann eine Abseilaktion vom Dom sein.
Hintergrund:
Die „Woche für das Leben“ ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Abbildung: Woche für das Leben -
Im Jahr 2007 findet die „Woche für das Leben“ vom 21. bis 28. April 2007 statt. Sie wird am 21. April feierlich in Bremen eröffnet und steht unter dem Motto: „Mit Kindern in die Zukunft gehen“. Die „Woche für das
Leben“ will einen Beitrag leisten zur kinderfreundlicheren, lebensfreundlicheren und menschenfreundlicheren Gestaltung unserer Gesellschaft.
Bildunterschrift:
Birgit Geimer (hinten links) und Mareike Boos (rechts) vom Evangelischen Dekanat Bergstraße gestalten mit Kindern der Nibelungenschule in Heppenheim Banner zur „Woche für das Leben“.